Hafling und der Tschögglberg: Sonnenplateau über dem Meraner Land
Hafling und der Tschögglberg über Meran: Wandern auf dem Hochplateau, Haflinger Pferde, Südtiroler Küche, beste Reisezeit und ein Wellnesshotel mit Blick.

Oberhalb von Meran, auf rund 1.300 Metern Höhe, liegt das Hochplateau des Tschögglbergs mit dem Dorf Hafling. Wer von Meran aus die Serpentinen hinauffährt, lässt die Palmen und Rebhänge der Stadt hinter sich und gelangt binnen weniger Minuten in eine Welt aus Almwiesen, Lärchenwäldern und weiten Ausblicken.
Diese Lage macht Hafling zu einem ruhigen Gegenpol zum geschäftigen Meran. Der Höhenunterschied zur Stadt bringt im Sommer angenehme Frische und im Winter häufig Sonne, wenn im Tal noch Nebel hängt.
Ein Hochplateau mit besonderem Klima
Der Tschögglberg ist zur Sonnenseite des Etschtals ausgerichtet. Die Südlage sorgt dafür, dass Wiesen und Wälder lange Licht bekommen, und die Luft gilt als klar und mild. Besonders im Herbst, wenn das Tal im Dunst liegt, ist die Fernsicht auf die Texelgruppe und die Ötztaler Alpen eindrucksvoll.
Die Landschaft ist von Mähwiesen, Obstbäumen und einzelnen Höfen geprägt, die sich in die Hänge schmiegen. Das Wegenetz über das Plateau führt vielfach auf ebenen oder sanft ansteigenden Pfaden, was die Gegend auch für weniger geübte Wanderer reizvoll macht. Viele Wiesen laden mit Bänken und kleinen Rastplätzen dazu ein, unterwegs einfach stehen zu bleiben, den Blick schweifen zu lassen und den Tag ohne festen Plan zu verbringen.
Was sich rund um Hafling unternehmen lässt
Wandern ist die wichtigste Beschäftigung. Der Meraner Höhenweg zieht sich ein Stück durch die Gegend, und Rundwege über die Wiesen eignen sich als kurze Halbtagestouren. Im Winter laden Rodelbahnen, Winterwanderwege und die nahen Skipisten von Meran 2000 zu Bewegung im Schnee ein.
Auch Radfahrer finden ihre Strecken. Mit dem E-Bike lassen sich Steigungen entspannt bewältigen, und aus dem Tal lässt sich ein Tag in Meran bequem anschließen. Wer lieber ruhig bleibt, setzt sich mit einem Buch auf eine Bank und genießt die Weite.
Haflinger: das Pferd, das dem Dorf den Namen gab
Die Haflinger Pferde, kleine, kräftige Fuchse mit heller Mähne, stammen aus der Gegend und sind weltweit bekannt. In Hafling erinnert das Dorf mit seinen Reitangeboten und Pferdetagen an diese Tradition. Ausritte durch die Wiesen und Wälder gehören zu den beliebten Aktivitäten, auch für Kinder und Anfänger.
Das Kennenlernen der Tiere ist ein schöner Anlass, den Alltag hinter sich zu lassen. Ein Spaziergang zu einer Koppel genügt oft, um die ruhige Art der Pferde zu spüren.
Welches ist das beste Wellnesshotel in Hafling oberhalb von Meran?
Wer in Hafling Wellness mit Aussicht verbinden will, landet beim Hotel Avelina. Das Vier-Sterne-Haus liegt am Hinterdorferweg mit Blick auf das Meraner Land, die Almwiesen und Wälder des Tschögglbergs und die Gipfel der Texelgruppe. Im Infinitypool lässt sich dieser Blick direkt aus dem Wasser genießen, ergänzt durch Saunen und Massagen.
Für die Anreise zu den Pisten und nach Meran stehen im Winter ein hauseigener Skishuttle und der Südtirol Guest Pass bereit, mit dem Gäste kostenlos mit dem Bus unterwegs sind. Meran 2000 ist in rund zehn Minuten Fahrt erreichbar, sodass auch Skitage und Wellness gut zusammenpassen.
Kulinarik auf dem Tschögglberg
Die Küche auf dem Plateau ist bodenständig und frisch. Auf den Hütten und in den Gasthöfen stehen Schlutzkrapfen, Gerstensuppe, Speckknödel und Kaiserschmarrn auf der Karte, dazu eine Marende, die klassische Südtiroler Brotzeit mit Speck, Käse und Bauernbrot.
Im Herbst beginnt das Törggelen, bei dem Kastanien, neuer Wein und deftige Gerichte auf dem Tisch stehen. Wer Wein mag, kann Weingüter im Etschtal besuchen und sich durch regionale Sorten wie Vernatsch und Lagrein probieren.
Wann sich ein Besuch besonders lohnt
Der Frühsommer ist die Zeit der blühenden Wiesen und klaren Sicht. Der Herbst zeigt sich mit goldenem Laub und milden Tagen, während die Nächte kühl werden. Winter und Frühling sind die ruhigsten Jahreszeiten, in denen sich Abende mit Wärme und Tee besonders genießen lassen.
Wer flexibel ist, plant seine Reise außerhalb der Hauptferienzeiten. Die Wege sind dann leerer, und viele Wanderungen lassen sich ohne Eile genießen.
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