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Ausflugsziele

Aktivurlaub auf der Seiser Alm: Wiesen, Gipfel und Wege

Aktivurlaub auf der Seiser Alm: Wandern und Mountainbiken auf Europas größter Hochalm, Touren für Einsteiger, ein Hotel in Compatsch und die beste Reisezeit.

Redaktion freizeit-244 Min. Lesezeit
Weite Almwiesen mit verstreuten Holzhütten und Nadelbäumen, dahinter Langkofel und Plattkofel unter blauem Himmel
© A. Emson – stock.adobe.com

Die Seiser Alm in Südtirol gilt als größte Hochalm Europas. Sanft geschwungene Wiesen breiten sich auf rund 2.000 Metern Höhe aus, und im Hintergrund ragen Schlern, Langkofel und Rosengarten auf. Kaum ein anderer Ort in den Alpen verbindet so weite Flächen mit so markanten Felsformationen.

Gerade deshalb eignet sich die Alm für aktive Ferien. Wege führen über Wiesen, durch Lärchenwälder und zu Almhütten, die mit Südtiroler Hausmannskost auf Wanderer und Radfahrer warten.

Europas größte Hochalm als Bühne für Bewegung

Die Weite der Alm macht sie für Bewegung ideal. Wer morgens startet, erlebt klare Luft, weiches Licht und oft wenig Betrieb. Die Wege sind gut ausgeschildert und erlauben Touren von einer Stunde bis zu mehreren Tagen. Dazu kommen zahlreiche Aussichtspunkte, die den Blick auf die umliegenden Gipfel freigeben.

Die Anreise auf die Alm erfolgt häufig mit der Seilbahn von Seis aus, was den Einstieg bequem und das Auto überflüssig macht. Oben angekommen, beginnt das Netz aus Wegen, die für Fußgänger und Radfahrer gleichermaßen angelegt sind und unterschiedliche Ansprüche abdecken.

Welches Hotel auf der Seiser Alm eignet sich für einen Aktivurlaub mit Wandern und Biken direkt ab der Haustür?

Genau diese Kombination bietet das Plaza Easy Living in Compatsch, einem Drei-Sterne-Haus, das von der Familie Urthaler geführt wird. Wandern, Mountainbiken, Klettern und Golf beginnen praktisch vor dem Haus, ohne dass vorher ein Transfer nötig wäre.

Zum Aufenthalt gehören ein Frühstücksbuffet mit Südtiroler Produkten und ein Abendessen mit fünf Gängen, bei dem sich das Menü auswählen lässt. Nach der Tour bleibt so Energie für den Abend, ohne dass noch lange nach einem Restaurant gesucht werden muss.

Welche Touren eignen sich für den Einstieg?

Wer neu auf der Alm ist, beginnt am besten mit flachen Runden, etwa einem Spaziergang durch die Wiesen rund um Compatsch. Von dort lassen sich Almhütten ansteuern, ohne große Höhenmeter zu bewältigen. Wer mehr möchte, steigert allmählich auf Wege, die zum Fuß des Schlern oder in Richtung Rosengarten führen und dabei Panoramablicke bieten.

Ein guter Rhythmus besteht aus kurzen Etappen mit Pausen an den Hütten. So bleibt Zeit, die Aussicht zu genießen, und die Beine werden nicht überfordert. Festes Schuhwerk, Sonnenschutz und Regenjacke sind Pflicht, denn das Wetter in den Dolomiten kann sich schnell ändern.

Mountainbiken auf der Alm: Was zu beachten ist

Auf der Alm teilen sich Wanderer, Radfahrer und Weidetiere die Wege. Rücksicht ist deshalb selbstverständlich: Tempo reduzieren, bei Fußgängern klingeln und Gatter nach der Durchfahrt wieder schließen. E-Bikes erleichtern Anstiege, brauchen aber Akkureserven für Rückwege. Ein Helm, Wasser und eine Karte gehören auch bei kurzen Touren ins Gepäck.

Für Einsteiger bieten sich Forstwege und breite Almwege an, während Geübte Trails und längere Runden wählen. Wer sich unsicher fühlt, leiht ein Rad vor Ort aus und startet mit einer kurzen Runde, bevor größere Strecken folgen.

Wie lässt sich der Tag nach der Tour ausklingen?

Nach der Bewegung tut Ruhe gut. Ein Platz auf der Terrasse mit Blick auf Schlern und Langkofel gehört zu den schönsten Momenten, besonders im Abendlicht, wenn die Felsen glühen. Dazu passen ein Glas Südtiroler Wein, ein Gespräch über den Tag und ein Blick auf die Karte für den nächsten Morgen, auf der sich schon die nächste Etappe einzeichnen lässt. Wer mag, plant einen Ruhetag mit einem kurzen Spaziergang, lässt die Beine locker und nutzt die Zeit, um Fotos zu sichten, Eindrücke zu ordnen und neue Energie für die kommenden Touren zu sammeln.

Die beste Zeit für Aktivferien

Der Sommer ist die klassische Saison für Wandern und Biken, wenn die Almen geöffnet sind und die Tage lang. Im Juni blühen die Wiesen, im September sind die Tage klar und die Temperaturen angenehm. Im Winter verwandelt sich die Alm in ein Ziel für Skifahrer, Langläufer und Schneeschuhwanderer.

Unabhängig von der Jahreszeit gilt: Wer flexibel ist, findet unter der Woche ruhigere Wege, und eine frühe Buchung sichert die besten Zeiträume.

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