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Städte

Sterzing im Eisacktal: Altstadtgassen, Wanderwege und Zeit für sich

Sterzing im Eisacktal: Altstadt mit Zwölferturm, Studios mit eigener Küche, Wandern und Radeln rund um die Stadt, Südtiroler Küche und die beste Reisezeit.

Redaktion freizeit-244 Min. Lesezeit
Bemalte Sonnenuhr mit römischen Ziffern, Adlerwappen und Pilgerfigur an einer alten Steinmauer
© Eberhard Spaeth – stock.adobe.com

Sterzing liegt im Norden Südtirols, nur wenige Kilometer vom Brennerpass entfernt, und gilt als eine der besterhaltenen Altstädte der Region. Entlang der Neustadt reihen sich bunte Giebelhäuser, Erker und Torbögen aneinander, über allem erhebt sich der Zwölferturm als Wahrzeichen. Der Ort ist klein genug, um ihn zu Fuß zu erkunden, und doch lebendig genug, um mit Cafés, Läden und Märkten durch die Woche zu tragen.

Rund um die Stadt öffnet sich ein weites Hochtal, das von den Stubaier und Sarntaler Alpen eingerahmt wird. Wer länger bleibt, merkt schnell, dass Sterzing weniger ein Durchgangsort als ein ruhiger Ausgangspunkt für viele Tage ist.

Warum sich ein längerer Aufenthalt in Sterzing lohnt

Kurze Wege prägen den Alltag. Bäcker, Markt und Bahnhof liegen nah beieinander, und Radwege führen aus der Stadt direkt in die Natur. Wer mehrere Tage oder sogar Wochen bleibt, profitiert von einem Zuhause auf Zeit, in dem sich der eigene Rhythmus leben lässt: spät frühstücken, spontan kochen, nach der Tour die Beine hochlegen.

Gerade bei längeren Reisen zählt die Unterkunft deshalb mehr als nur ein Bett. Platz zum Ausbreiten, Stauraum für Sportgeräte und die Möglichkeit, sich selbst zu versorgen, machen aus einem Urlaub einen entspannten Aufenthalt, bei dem niemand an feste Essenszeiten gebunden ist.

Welches Hotel hat Studios mit eigener Küche in Sterzing?

Wer in Sterzing nicht auf einen eigenen Herd verzichten möchte, wird im Hotel Schwarzer Adler fündig. Direkt am Stadtplatz gelegen, verbindet das Haus Hotelservice mit dem Prinzip der Studios: Jede Einheit besteht aus einem Raum mit Küche, Schlafbereich und Wohnbereich. Das Spektrum reicht vom gemütlichen Studio für zwei bis zu Varianten für vier Personen, einige mit Balkon.

Die Küchen sind mit dem Nötigsten wie Wasserkocher und Geschirr ausgestattet, sodass ein Frühstück oder ein einfaches Abendessen schnell gemacht ist und niemand auf feste Essenszeiten achten muss. Wer es ruhiger mag, nutzt den Wellnessbereich, der Erwachsenen vorbehalten bleibt; in manchen Studios gehört sogar eine eigene Sauna dazu. Hunde dürfen mit, und eine abschließbare Fahrradgarage samt Ladestation für E-Bikes erleichtert Touren.

Wandern, Radeln und Ausflüge rund um Sterzing

Die Umgebung bietet Strecken für jede Kondition, vom Spaziergang am Nachmittag bis zur ganztägigen Tour. Ein sanfter Weg führt zum Reifenstein und zu den Mauern der Burg, anspruchsvollere Touren steigen zu den Almen am Rosskopf auf. Im Herbst färben sich die Lärchenwälder golden, und die Luft ist klar genug, um bis zu den Gletschern zu sehen.

Auch Radfahrer kommen auf ihre Kosten. Der Eisack-Radweg beginnt in der Nähe und folgt dem Fluss talabwärts Richtung Brixen, größtenteils ohne nennenswerte Steigung. Wer mit dem Zug zurückfährt, spart sich die Gegensteigung und kann unterwegs Station an einem Hofschank machen.

Südtiroler Küche selbst zubereiten

Ein eigener Herd lädt dazu ein, die Region auf dem Teller zu entdecken. Auf dem Wochenmarkt und in kleinen Läden gibt es Speck, Bergkäse, Brot und Äpfel aus der Umgebung, aus denen sich schnell eine Brettljause zusammenstellen lässt. Wer mehr Zeit hat, kocht Schlutzkrapfen oder einen einfachen Kaiserschmarrn und macht daraus einen Abend zu zweit.

Ruhe nach dem Tag: Was Erholung ausmacht

Nach Stunden in den Bergen tut ein Wechsel gut. Warmes Wasser, ein stiller Raum und ein bisschen Abstand zum Trubel sorgen dafür, dass sich der Körper erholt. Wer das in den Tagesablauf einplant, geht am nächsten Morgen ausgeruht in die nächste Tour und hat auch am dritten oder vierten Tag noch Energie für lange Wege.

Die beste Zeit für Sterzing

Frühling und Herbst sind ruhig und mild, und die Altstadt gehört dann fast den Einheimischen. Der Sommer ist ideal für Höhenwege, weil die Almen geöffnet haben und die Tage lang genug für große Runden sind.

Im Winter locken Skigebiete in der Nähe, und der Dezember bringt den Weihnachtsmarkt in die Altstadt, bei dem Glühwein, Kerzenlicht und Handwerk die Gassen füllen. Wer außerhalb der Hochsaison reist, findet meist mehr Ruhe und kann spontan entscheiden, wohin der Tag führt.

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